Borreliose Behandlung

Nicht nur im Wald, sondern auch im heimischen Garten oder in Parks sollte man auf der Hut sein vor Zecken. Denn eine Borreliose Behandlung kann langwierig und anstrengend sein, vor allem wenn der Patient sich schon im Spätstadium der Erkrankung befindet. Neben Zeckenschutzmitteln kann auch naturbelassenes Kokosöl hilfreich gegen die kleinen Plagegeister sein, da sie den Geruch nicht mögen.

Erste Hilfe nach dem Zeckenbiss

Wenn alle Sicherheitsvorkehrungen nichts genutzt haben, und die Zecke zugebissen hat, sollte sie möglichst vorsichtig mit einer Zeckenzange entfernt werden. Da das Tier die im Darm befindlichen Borrelien erst nach ein paar Stunden überträgt, ist schnelles Handeln ratsam. Auf keinen Fall sollte die Zecke mit Öl, Nagellack oder Klebstoff beträufelt werden, da sie sich sonst in die Wunde hinein erbricht und so die Borrelien übertragen kann. Wer mag, kann die Zecke auch aufbewahren und vom Arzt auf Borreliose untersuchen lassen, so herrscht schnell Klarheit über ein mögliches Infektionsrisiko. Wenn der Arzt Erreger in der Zecke findet, beginnt er sofort die Behandlung mit der Gabe von einem Breitbandantibiotika.

Borreliose Behandlung bei Wanderröte

Nach einem Zeckenstich muss unbedingt die Bissstelle über mehrere Wochen beobachtet werden. Denn nach etwa drei bis vier Wochen bildet sich dort oftmals nach einer Infektion mit den Borrelien die sogenannte Wanderröte aus. Spätestens dann sollte der Erkrankte einen Arzt aufsuchen. Dieser startet die Borreliose Behandlung zumeist mit der Gabe eines Breitbandantibiotika über mehrere Tage hinweg. Die Dosis sollte unbedingt bis zum letzten Tag eingehalten werden, damit das Medikament voll anschlagen und die Erkrankung möglicherweise ganz ausheilen kann. Nach der Behandlung wird der Erfolg der Antibiotika-Gabe dann mit einer Blutuntersuchung überprüft. Wenn die Erreger noch nicht vollständig eliminiert sind, muss der Arzt weitere Behandlungsschritte einleiten. Andernfalls wird die Borreliose chronisch.

Behandlungsmethoden im Spätstadium der Borreliose

Viele Zeckenbisse werden gar nicht erst bemerkt, oder die Wanderröte um den Stich herum bleibt aus. Oftmals merken die Betroffenen so nicht, dass sie an Borreliose erkrankt sind. Wissenschaftler gehen inzwischen auch davon aus, dass die Borreliose auch von Stechtieren, wie Mücken oder sogar Bremsen, übertragen werden kann. Viele Betroffene haben eine chronische Borreliose und wissen überhaupt nichts davon. Die eher unspezifischen Symptome wie Müdigkeit, Gelenkschmerzen und Schwindel können auch mit anderen Erkrankungen in Zusammenhang gebracht werden. Bei chronisch Erkrankten zielt die Borreliose Behandlung ebenfalls zuallererst auf die Bekämpfung der Erreger ab. Auch hier ist wieder Antibiotika das erste Mittel der Wahl.

Darüber hinaus müssen aber die Entzündungsreaktionen im Körper verringert und das Immunsystem gestärkt werden. Dafür eignen sich sehr gut Elemente aus der Naturmedizin und eine gesunde Ernährung. So sollte der Säure-Basen-Haushalt ausgeglichen werden, etwa durch eine Basenfastenkur oder die Gabe von Basentabletten. Mithilfe dessen werden die durch die Borrelien erzeugten Giftstoffe im Körper langsam aufgebaut. Um das Immunsystem zu stabilisieren, empfiehlt sich eine Darmsanierung, denn unser gesamtes Immunsystem sitzt sozusagen im Darm und wird durch den Kampf gegen die Borreliose sehr geschwächt.

Ratsam ist zudem eine gesunde Ernährung mit vielen Antioxidantien aus Obst und Gemüse, denn diese Stoffe helfen die freien Radikalen im Körper zu beseitigen. Mit diesen Borreliose Behandlungen kann der Erkrankte selbst seinen Körper im Kampf gegen die Krankheit unterstützen.