IPT-Insulin-Potenzierungstherapie

Die ITP wurde in den Zwanziger Jahren in Mexiko entwickelt. Mit Hilfe dieser Therapie wird hauptsächlich Krebs und chronische Krankheiten wie Magengeschwüre, chronische Infektionen/Entzündungen, Rheumatische Erkrankungen oder Borreliose behandelt. Durch die kontrollierte Zuführung von Insulin wird künstlich ein Unterzucker erzeugt. In diesem kontrollierten Unterzuckerzustand werden dem Patienten die notwendigen Wirkstoffe wie Vitamine, Antibiotika oder sonstige Medikamente injiziert.

Krebszellen haben eine größere Anzahl an Insulinrezeptoren als gesunde. Medikamente und Wirkstoffe werden im Unterzucker von den kranken Zellen besser aufgenommen. Durch die höhere Empfindlichkeit der Zellen im Unterzucker lassen sich Therapieerfolge oft auch mit sehr geringen Wirkdosen erzielen. Das führt dazu, dass kaum Nebenwirkungen auftreten und das Immunsystem nicht geschwächt wird. Die IPT sollte anfangs einmal wöchentlich durchgeführt werden, zehn bis 15 Behandlungen sind meist notwendig. Als Erhaltungstherapie empfehlen sich größere Abstände.

siehe auch IPTLD – die sanfte Chemotherapie