IPTLD – die sanfte Chemotherapie

Die Insulin Potenzierte Therapie nach Dr. Donato Garcia bietet Krebspatienten die Möglichkeit einer traditionellen Krebsbehandlung ohne große Nebenwirkungen bei gleicher oder sogar verbesserter Wirksamkeit.

Möglich macht dies der veränderte Stoffwechsel von Krebszellen, welcher vom deutschen Forscher Otto Warburg nachgewiesen wurde („Warburgeffekt“). Warburg bekam dafür 1925 den Nobelpreis für Medizin. Krebszellen brauchen nämlich mehr Energie für ihren Stoffwechsel, weil sie die Zuckermoleküle zur Energiegewinnung nicht verbrennen, sondern unwirtschaftlich vergären (ähnlich der Milchsäurebildung beim 400m-Lauf im Gegensatz zum langsamen Joggen). Deswegen sitzen in der Krebszelle wesentlich mehr Insulinrezeptoren und insulinähnliche Wachstumsrezeptoren (IGF = Insulin like growth factor). Nährstoffe werden daher hauptsächlich dort aufgenommen, wo das meiste Insulin haftet, nämlich an der Krebszelle.

Dies macht man sich bei der IPT zu Nutze: reduziert man den Blutzuckerspiegel verlangen die Krebszellen besonders nach Nahrung. In diesem Moment iptgibt man die Chemotherapeutika und zwar in stark reduzierter Dosis (ca. 10-15% der Standarddosierung). Bei in der Regel wöchentlicher Anwendung kommt man so auf eine Gesamtdosis die zwischen 20-45% einer Standarddosis liegt. Mit anderen Worten: die Pharmaindustrie geht ein Grossteil ihrer Einnahmen verloren. Dies ist sicherlich der Hauptgrund, dass die IPT bisher ein Schattendasein führt und von der Universitätsmedizin nicht anerkannt ist.

 

Wann kann die IPT angewendet werden?

Bei den meisten Krebsarten macht es sinn eine Behandlung mittels insulinverstärkter, niedrig dosierter Chemotherapie (IPTLD) in Betracht zu ziehen. Besonders gut spricht in der Regel Brustkrebs auf eine IPTLD an. Eine Therapie kann vor einer geplanten Krebsoperation erfolgen (sog. neoadjuvante Behandlung), nach dem er Krebsoperativ entfernt wurde („adjuvante Therapie“) oder bei metastasiertem Krebs, auch wenn andere Verfahren schon versagt haben. Neben Krebserkrankungen kann man eine Reihe chronischer Krankheiten mit der IPT behandeln: chronische Wunden, Borreliose, rheumatoide Arhritis. Autoimmunerkrankungen Hier werden keine Zytostatika gegeben, sondern niedrig dosierte Antibiotika, Mineralien oder Vitamine.

Wie passt die IPT zur Naturheilkunde und in ein ganzheitliches Therapiekonzept?

Im Prinzip ist es richtig, dass sich schulmedizinische Verfahren nicht besonders gut mit naturheilkundlichen Therapien vertragen. Viele Krebspatienten befinden sich in einem fortgeschrittenen Stadium Ihrer Krebserkrankung. Rein naturheilkundliche Therapien reichen bei der großen Tumormasse in der Regel nicht mehr aus. Neben entgiftenden und regulierenden Verfahren der Naturheilkunde braucht man dann eine Behandlungsmethode, die das Wachstum des Krebses stoppen und ihn verkleinern kann, ohne den Gesamtorganismus zu belasten. Hier dient die IPT quasi als „Feuerwehr“ zur Eindämmung des Krebsbrandes, während die begleitend angewendeten ganzheitlichen Methoden mit Aufräumaktionen und Wiederaufforstung verglichen werden kann. Ziel ist es die Kontrolle über das Krebsgeschehen wieder zu erlangen.

Auch wenn die IPT keine neue „Wunderwaffe“ gegen Krebs ist (dazu ist das Thema Krebs zu vielschichtig und komplex), liegen die Vorteile doch auf der Hand: die Behandlung ist nebenwirkungsarm bzw. -frei. Haarausfall, Erbrechen, Einbruch des Immunsystems und des Blutbildes werden in der Regel nicht beobachtet. Die Lebensqualität bleibt erhalten. Spricht ein Tumor auf eine Chemo gut an , ist auch das Resultat der IPT gut (aber fast ohne Nebenwirkungen). Spricht ein Krebs weniger gut auf eine Chemotherapie an, so hat man wenigstens nicht den sonstigen Schaden.

Zusätzlich zur Chemotherapie ,oder ggf. auch stattdessen, kann man komplementär-medizinische Therapeutika geben wie Artesunate (einjähriger chinesischer Beifuss), Mistel, Vitamin B 17 oder flüssiges DCA.

Wichtig ist eine Ernährungsumstellung auf eine obst- und gemüsereiche, basenreiche Kost ohne tierisches Eiweiß und schnell resorbierbare Kohlenhydrate. Außerdem muss eine begleitende Entgiftung erfolgen z.B. mittels Colon-Hydrotherapie, Fussreflexzonenmassage und Detox-Bädern. Eben so, wie sie schon lange bei uns erfolgreich durchgeführt wird.

Kosten: Die IPT ist arbeitsintensiv. Sie dauert in der Regel insgesamt etwa 3 – 4 Stunden (manchmal länger) und ist deswegen relativ teuer. Sie ist zwar ungleich billiger als eine normale Chemotherapie, aber der Patient muss in der Regel selbst dafür aufkommen.

Die IPT wurde Ende der 20er Jahre in Mexiko von Dr. med. Donato Perez Garcia, kurz nach der Entdeckung des Insulins, entwickelt. 1930 erfolgte die erste Veröffentlichung dieser Therapiemethode. Ein durch Syphilis an Demenz Erkrankter wurde durch die IPT geheilt.
Mit dieser Methode behandelte Dr. Perez Garcia schon damals Magengeschwüre, chronische Infektionen, Poliomyelitis und auch Krebs mit achtbaren Erfolgen. 1944 „schaffte“ er es als erster mexikanischer Arzt in das berühmte TIME-Magazin.

Dies IPT als hocheffektive Behandlungsmethode wurde zuerst von Dr. Garcias Sohn und in den letzten drei Jahrzehnten von seinem Enkel weiterentwickelt.
Mittlerweile ist diese Methode als offizielle Krebstherapie im Krankenhaus in Tijuana / Mexiko, welches zu einer großen amerikanischen Krankenhauskette gehört (Hospital Angeles).